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Buchtipp > Krimi
Aus Hass
Seit Monaten wird in Fjällbacka der Familienvater Magnus vermisst. Die Polizei und Familie stehen vor einem Rätsel.
Christian Thydell, Bibliothekar der Stadt, wird mit seinem Erstlingsroman «Meerjungfrau» zum gefeierten Star. Zu seiner Buchpremiere erhält er einen Drohbrief, nicht der erste, wie sich später herausstellt. Erica Falck, die Christian bei seinem Werk unterstützt hat, beginnt privat zu ermitteln.
Kurz darauf wird die Leiche von Magnus gefunden. Der Befund ist klar, er wurde ermordet. Die beiden Männer, Magnus und Christian, waren befreundet und sie scheinen ein dunkles Geheimnis zu teilen, das weit zurückreicht und woran noch weitere Personen beteiligt sind. Kommissar Patrick Hedström, der Ehemann von Erica, beginnt in der Vergangenheit zu wühlen.
Ein Krimi von Camilla Läckberg ist wie ein Wiedersehen mit Freunden. Die Protagonisten/Protagonistinnen sind einem schnell wieder vertraut (falls die ersten Krimis bekannt sind). Der Plot ist äusserst spannungsreich und bis zum Schluss überraschend. Manches lässt sich erahnen, doch erst auf den letzten Seiten wird man erlöst. Muss man lesen!!!
Camilla Läckberg: Meerjungfrau
List Verlag; Fr. 28.90
Düstere Vergangenheit
Judith Krieger, Kriminalhauptkommissarin, stolpert praktisch beim Joggen über eine Leiche. Bei dem Toten handelt es sich um Jonas Vollenweider, dessen Familie vor 20 Jahren einem Verbrechen zum Opfer fiel, allerdings wurden die drei Leichen (Vater, Mutter, Tochter) nie gefunden. Zwar wurde Jonas damals verdächtigt, musste aber aus Mangel an Beweisen frei gelassen werden. Der alte Fall wird neu aufgerollt.
Die Vollenweiders leiteten das Kinderheim «Haus Frohsinn», dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit reichen, das nach allen unaussprechlichen Regeln der damals gängigen schwarzen Pädagogik geführt wurde.
Ist ein ehemaliger Zögling der Täter oder handelt es sich um eine Familientragödie? Gisa Klönne lässt gekonnt Fachwissen über die Heimerziehung der Nachkriegszeit einfliessen. Eindringlich und rasant macht sie auf Missstände aufmerksam und legt da den Finger in die Wunde, wo es weh tut. Empfehlenswert!
Gisa Klönne: Nichts als Erlösung
Ullstein Verlag; Fr. 28.90
Hochintelligent und unausstehlich
In einem Waldstück in der Provinz Schwedens wird die Leiche eines Jungen entdeckt, dem das Herz herausgerissen wurde. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger, der Schüler eines Elitegymnasiums, der seit Tagen vermisst wird.
Kommissar Höglund und sein Team reisen aus Stockholm an. Dort treffen sie auf einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Er bietet Höglund seine Hilfe an, das Team ist alles andere als begeistert, aber schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar.
Mit Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt betreten zwei neue Autoren das kriminelle Parkett. Sie verstehen ihr Handwerk, zumal der eine die Drehbücher von Mankell schreibt. Eine echte Entdeckung!
Hjorth & Rosenfeldt: Der Mann, der kein Mörder war
Rowohlt Verlag; Fr. 21.90
