Im Zentrum soll nicht der aggressive Wettbewerb um den Preis, sondern um Inhalte und Qualität des Sortiments stehen.
Die Vielfalt soll erhalten bleiben. Eine Konkurrenz über die Inhalte führt zu Kreativität, Innovation und Vielfalt.
Die Preisbindung ist ein bewährtes und ohne Steuergelder funktionierendes Werkzeug der Kulturförderung. Die LeserInnen wählen aus einem breiten Angebot von Titeln und Themen und definieren durch ihren Kaufentscheid die Vielfalt des Angebots. Wir wollen keinen Discount-Einheitsbrei!
Die Preisbindung wirkt dämpfend auf den Preis für alle Bücher. In all unseren Nachbarländern gilt die Preisbindung. Dort sind Bücher billiger als in deregulierten Märkten.
Das Buch ist ein Wirtschafts- und Kulturgut, deshalb hat das Parlament die Wiedereinführung der Buchpreisbindung beschlossen.
Die Preisbindung ist ein schlankes und einfaches Werkzeug für den Erhalt eines gesunden Buchmarktes.
Jungparteien von SVP und FDP tragen ihre Visionen von einem freien Markt auf dem Rücken der Bücher aus. Mit grosser Unterstützung von Ex Libris haben sie das Referendum gegen den Parlamentsbeschluss ergriffen.
Am 11. März ist es an Ihnen zu entscheiden, ob der Schweizer Buchhandel Vielfältig bleibt oder zum Discountmarkt wird.
In Grossbritannien musste seit 2005 die Hälfte aller Buchhandlungen schliessen. Fast 600 Städte sind heute ohne Buchhandlung. Der Durchschnittspreis von Büchern erhöhte sich um fast 50 Prozent.